Bericht Greinbach
Ein heißer Sonntag, vor allem für unsere Mechaniker, endete mit einem Podestplatz. Im eher bescheidenen Teilnehmerfeld erreichte Alois hinter Peter Ramler und Jürgen Weiß den dritten Gesamtrang.
Bereits im Zeittraining verabschiedete sich Antriebsgelenk Nr.1. Im erste Quail-Lauf war ebenfalls nach einer Runde Schluss. In Führung liegend quittierte Antriebsgelenk Nr.2 den Dienst. Nr.3 zerbröselte dann im zweiten Vorlauf. Somit waren wir mit unserer Weisheit und auch Ersatzteilen am Ende und konnten nur noch ein Nachbauteil, von dem wir wissen, dass es zu schwach dimensioniert ist, verbauen. Erstaunlicherweise gab es im letzten Qualifikationslauf keine Probleme und Alois konnte hinter Peter Ramler den zweiten Rang auf sein Konto verbuchen. Alle guten Dinge sind drei, dies gilt aber anscheinend nicht für Antriebsgelenke. Im Finale, an zweiter Stelle liegend, machte Antriebsgelenk Nr.4 schlapp und der Focus musste abgestellt werden. Gesamt reichte es dennoch für einen Stockerlplatz und für wertvolle Punkte in der Meisterschaft.
In unserer gesamten Laufbahn haben wir so etwas noch nicht erlebt. Höchst wahrscheinlich handelt es sich um einen Materialfehler, der bis zum nächsten Rennen in drei Wochen behoben werden muss. Im nachhinein müssen wir aber froh sein, am fünften Staatsmeisterschaftslauf teilgenommen zu haben. Ansonsten wäre dasselbe beim nächsten Lauf in Sedlcany, der wieder zur Zentraleuropäischen Zonenmeisterschaft zählt, passiert.
In der Staatsmeisterschaft hat Peter Ramler die Führung übernommen. Alois befindet sich momentan mit sechs Punkten Rückstand auf Platz zwei. In der Zonenmeisterschaft hat sich nichts geändert. Dort führt Alois mit einem Punkt Vorsprung auf den Tschechen Otakar Vyborny.


